Pfarrkirche St. Nikolaus

Bald genügte den Giblern die kleine Wegkapelle auf der Rüti nicht mehr. In einer Urkunde aus dem 18. Jahrhundert wird berichtet, dass Protestanten aus der Nachbarschaft in Gibel mehrere Einbrüche verübt hätten, während die Einwohner in der Kapelle auf der Rüti beteten. Deshalb hätten die Gibler ihre Kapelle inmitten des Weilers bauen wollen. Die Bevölkerungszunahme, die damalige religiöse Bewegung und ein erwachendes Selbstbewusstsein mögen weitere Gründe zum Bau dieses Gotteshauses im Jahre 1722 gewesen sein. Die Einwohner von Gibel waren vor 1801 nach Eschenbach pfarrgenössig und nun froh, wenn der Pfarrer ins abgelegene Berg dörfchen kam, um dort die heilige Messe zu feiern und zu predigen. Die Kapelle wurde 1873 und 1979 renoviert.

Das Pfarrhaus

Im Jahre 1811 konnte ich die Pfarrei mit Hilfe der Kantonsregierung ganz von Uznach lösen. Weil aber die Pfarrgemeinde zu arm war, um dem Pfarrer mit einem schönen Haus und einer  angemessenen Entlöhnung aufzuwarten, erhielt sie einen Zuschuss aus dem Spitalfond von Uznach. So konnte die Gemeinde in den Jahren 1813 bis 1816 ein neues stattliches Pfarrhaus errichten und die Besoldung von 300 Gulden auf 600 Guldenerhöhen.

 

Die Kaplanei

1765 errichteten die Goldinger nebst der bisherigen Pfarrstellenoch eine Kaplaneipfründe, weil die Bevölkerung stark angewachsen war und vor allem die Unterrichtung der Jugend einer neuen Kraft bedurfte. Sehr wahrscheinlich wurde zu gleicher Zeit das Kaplaneihaus gebaut. Ganz sicher war der Bau 1785 vollendet, denn in diesem Jahr berichtet Pfarrer Maurer, dass die Goldinger die Kaplanei und die Pfarrkirche mit viel Fleiss errichtet hätten.

 

Ehemalige Abdankungshalle

Erbaut 1965–1966
Renovation 1993
Renovierung im 2012: Sanierung der WC Anlagen (rollstuhlgängig),
Anpassung der Raumaufteilung, Reserve Katafalk
3 Garagen vermietet
Baulicher Zustand: Guter Zustand

Die Kapelle von Hintergoldingen

Das Goldingertal hinterhalb der Egligerhöhe erfreute sich seit jeher einer gewissen Selbständigkeit. Nachdem Hintergoldingen seit 1832 sein eigenes Schulhaus besass, musste der Gedanke an eine eigene Kapelle gar nicht fremd sein. Pfarrer Johann Winiger förderte den Kapellbau, um den Bauern von Hintergoldingen und vorallem den Schulkindern den Besuch des Gottesdienstes zu erleichtern. 1953 wurde die Bruder-Klausen-Kapelle eingeweiht. Einst als sakralen Raum für den sonntäglichen Gottesdienst erbaut, erfährt heute die Bruder-Klaus-Kapelle vor allem als Hochzeitskirche eine Renaissance.

 

Die Kapelle in Gibel „Maria zum Schnee“

Bald genügte den Giblern die kleine Wegkapelle auf der Rüti nicht mehr. In einer Urkunde aus dem 18. Jahrhundert wird berichtet, dass Protestanten aus der Nachbarschaft in Gibel mehrere Einbrüche verübt hätten, während die Einwohner in der Kapelle auf der Rüti beteten. Deshalb hätten die Gibler ihre Kapelle inmitten des Weilers bauen wollen. Die Bevölkerungszunahme, die damalige religiöse Bewegung und ein erwachendes Selbstbewusstsein mögen weitere Gründe zum Bau dieses Gotteshauses im Jahre 1722 gewesen sein. Die Einwohner von Gibel waren vor 1801 nach Eschenbach pfarrgenössig und nun froh, wenn der Pfarrer ins abgelegene Berg dörfchen kam, um dort die heilige Messe zu feiern und zu predigen. Die Kapelle wurde 1873 und 1979 renoviert.

 

Die Wegkapelle bei Gibel

Diese kleine Kapelle wurde 1657 gebaut, also ungefähr zur gleichen Zeit wie die erste Kapelle im Dorf Goldingen. Die wehrfähigen Männer von Gibel waren im Jahre 1656 in den Militärdienst eingezogen worden, als im 1. Villmergerkrieg die protestantischen Eidgenossen gegen die katholischen ins Feld zogen. Die Soldaten aus Gibel kämpften im schwyzerischen Heere bei Wurmsbach gegen die Zürcher, und ihre Väter gelobten, ein Bildstöcklein zu errichten, wenn ihre Söhne heil zurückkehrten. Statt des Bildstöckleins erbauten sie auf der Rüti die kleine Weg kapelle

 

Die Kapelle im Oberholz

Obwohl die Oberholzer seit der Reformation einen weitern und beschwerlichen Weg zu ihrer Pfarrkirche in Eschenbach zurücklegen mussten, bauten sie erst 1706 eine eigene Kapelle. Viele private Stiftungen erlaubten es, dass ungefähr 1800 bis 1875 sogar ein Frühmesser angestellt werden konnte, für den die Oberholzer 1802 ein Pfrundhäuschen erbauten. 1882 und 1962 wurde die Dreifaltigkeitskapelle renoviert. Im Jahre 1918 erfolgte die Zuteilung von Oberholz zur Kirchgemeinde Goldingen. 1924 wurde mit der Pfarrei Wald vereinbart, dass die Katholiken von Oberholz bezüglich Gottesdienst und Seelsorge dem Pfarramt Wald unterstellt sind. Die Verwaltung der Gebäulichk eiten erfolgt durch die Kapellgenossenschaft Oberholz selbständig.

Am 15. März 1707 wurde die heutige Kapelle in Oberholz eingeweiht.

Waldungen

Hofackerwald: Wirtschaftswald 8’682 m2
Zilwald: Wirtschaftswald 30’273 m2
Giblertobel: Schutzwald 1’700 m2